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Wenn das Herz aus dem Takt gerät

geschrieben von Stefan Zillich
 Diese Mediziner informieren über das wichtige Thema Herzrhythmusstörungen (erste Reihe v. l.): Dr. Felix Vahldiek, , Dr. Winfried Hofmann, , Dr. Tobias Härle, Dr. Rüdiger Nold (alle Kardiologische Gemeinschaftspraxis); Hintere Reihe: Prof. Dr. Werner.-J. Mayet, Dr. Claus Lüers (beide NWK). Diese Mediziner informieren über das wichtige Thema Herzrhythmusstörungen (erste Reihe v. l.): Dr. Felix Vahldiek, , Dr. Winfried Hofmann, , Dr. Tobias Härle, Dr. Rüdiger Nold (alle Kardiologische Gemeinschaftspraxis); Hintere Reihe: Prof. Dr. Werner.-J. Mayet, Dr. Claus Lüers (beide NWK). Foto: Privat

Sande. (gms) Eine Patientenveranstaltung über eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, das Vorhofflimmern, organisiert das Zentrum für Innere Medizin des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch (NWK) gemeinsam mit der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis am NWK. Unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ informieren die Mediziner im Rahmen der sogenannten Herzwochen, einer deutschlandweiten Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung über das gefährliche Krankheitsbild.

Am Montag, 29. Oktober, von 19 bis 21 Uhr, sind alle in das Bürgerhaus Schortens eingeladen, die sich für dieses Thema interessieren. Der Eintritt ist frei. 60 bis 100 Mal pro Minute, 80 000 bis 150 000 Mal am Tag oder über drei Milliarden Mal in 80 Jahren schlägt unser Herz und pumpt Blut durch den Körper. Normalerweise achten wir nicht darauf, aber wenn der Herzschlag aus dem Takt gerät, kann das für Betroffene lebensbedrohliche Folgen haben. Unbemerkt und unbehandelt kann dieses Vorhofflimmern zu einer dauerhaften Schädigung des Herzmuskels oder einem Schlaganfall führen. In Deutschland leiden rund eine Million Patienten unter Vorhofflimmern, vor allem ältere Menschen. Und weil unsere Lebenserwartung steigt, werden es immer mehr. „Das Vorhofflimmern ist eine Form von Herzrhythmusstörungen, bei der Herzvorhof und Herzkammer unabhängig voneinander und in unterschiedlicher Geschwindigkeit schlagen. Sie müssen sich das Herz als einen Motor mit einer falsch eingestellten Zündung vorstellen“, so Privatdozent Dr. Claus Lüers, neu berufener Chefarzt für Kardiologie und internistisch-kardiologische Intensivmedizin am NWK. Das Risiko für solche „Fehlzündungen des Herzens“ steigt mit zunehmendem Alter. Vorhofflimmern muss aber keine lebensbedrohliche Rhythmusstörung sein. Theoretisch kann ein Betroffener bei richtiger Behandlung über 100 Jahre alt werden. Ist eine Rhythmusstörung erst einmal diagnostiziert, stehen heutzutage vielfältige Therapien zur Verfügung – von Medikamenten über den Einsatz von Schrittmachern oder Defibrillatoren bis hin zu einer Katheterablation (Verödung von Herzgewebe). Allerdings ist es erwiesen, dass diese Menschen ein höheres Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Der Grund: „Beim Vorhofflimmern besteht die Gefahr, dass sich in den Vorhöfen des Herzens Blutgerinnsel (Embolien) bilden, die lebenswichtige Adern z. B. im Gehirn verschließen können.Schätzungen zur Folge wird jeder fünfte Schlaganfall in Deutschland durch Vorhofflimmern ausgelöst“, erklärt der Ärztliche Direktor des NWK Prof. Dr. Werner J. Mayet.

Nicht nur Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, eine Herzinsuffizienz oder eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) können Vorhofflimmern verursachen. Auch Stress, Ärger, Schlafmangel oder Alkohol, eine ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel gelten als Auslöser. „Vorhofflimmern zeigt sich durch verschiedene Symptome“, so Lüers. Erste Symptome des Vorhofflimmerns reichen von innerlicher Unruhe, Schwindel und allgemeiner Leistungsschwäche über Herzstolpern, Herzschmerz und Luftnot bis hin zum Kollaps. Oft bleibt das Flimmern aber völlig unbemerkt. Auf diese zahlreichen Facetten des Vorhofflimmerns wollen die Mediziner aus Sanderbusch mit dieser Patientenveranstaltung aufmerksam machen. Ihnen ist wichtig, den Betroffenen die Ängste zu nehmen und sie gleichzeitig für die Anzeichen behandlungsbedürftiger Herzrhythmuserkrankungen zu sensibilisieren. Die Moderation des Abends übernimmt Prof. Dr. Werner.-J. Mayet. Danach wird Priv.-Doz. Dr. Claus Lüers, gemeinsam mit den Kollegen der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Winfried Hofmann, Dr. Tobias Härle, Dr. Rüdiger Nold und Dr. Felix Vahldiek, in anschaulichen Vorträgen das Krankheitsbild beschreiben.

Die Fragen: Wie entsteht Vorhofflimmern?, Wie erkennt der Arzt Vorhofflimmern?, Wie bemerkt der Patient Vorhofflimmern?, Wann wird es bedrohlich und was ist noch normal?, Welche Gefahren birgt es?, Wie wird Vorhofflimmern normalerweise behandelt und Welche neuen Therapiemöglichkeiten gibt es? werden von den Experten ausführlich beantwortet. Darüber hinaus erfahren die Teilnehmer, welche Maßnahmen im Alltag helfen können, um Herz-/Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Auch für Diskussionen und Gespräche mit den Medizinern ist ausreichend Zeit vorgesehen. Außerdem können sich Besucher im Foyer an Ständen der deutschen Herzstiftung, der regionalen Koronarsportgruppen und dem Verein Herzflimmern über den Umgang mit der Erkrankung informieren. Weitere Informationen unter www.herzstiftung.de/herzwochen.html.

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