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Die Sendung mit der Maus zu Gast auf der Insel Langeoog

geschrieben von Stefan Zillich
Klaus Peter Baum (Tontechniker), Sören Sommer (Mitarbeiter OOWV), Siham El-Maimouni (Moderatorin), Christoph Kraft (OOWV-Regionalleiter) und im Hintergrund Jürgen Meyer (Kameramann) bei den Dreharbeiten. Klaus Peter Baum (Tontechniker), Sören Sommer (Mitarbeiter OOWV), Siham El-Maimouni (Moderatorin), Christoph Kraft (OOWV-Regionalleiter) und im Hintergrund Jürgen Meyer (Kameramann) bei den Dreharbeiten. Foto: OOWV

Langeoog. (gms) Am vergangenen Mittwoch, 4. Juli, stand für einige Mitarbeiter des OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) ein nicht ganz alltäglicher Termin auf dem Programm: Ein Fernsehteam des WDR war auf Langeoog zu Gast. Der Mitarbeiter des OOWV Sören Sommer hat für „Die Sendung mit der Maus“ die Wasserversorgung einer Insel erläutert.

Mit dabei waren auch der Regionalleiter Christoph Kraft sowie Dr. Georg Houben von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). In dessen Beisein wurde sogar ein Süßwasseraustritt am Strand entdeckt. Der OOWV versorgt die Insel Langeoog aus der Süßwasserlinse. Alle sieben Ostfriesischen Inseln verfügen über eine Süßwasserlinse.
Sie bildet sich aus Niederschlägen: Regen versickert im sandigen Boden und bildet im Laufe der Zeit das Grundwasser. Die Sandschichten übernehmen dabei eine natürliche Filterfunktion. Jetzt greift das Naturgesetz: Süßwasser ist leichter als Salzwasser.
Entsprechend schwimmt das Süßwasser wie ein Fettauge auf dem Salzwasser, das die Inseln umgibt. Der OOWV schöpft einen Teil des Süßwassers durch Brunnen ab und bereitet es im Wasserwerk in wenigen Schritten zu Trinkwasser auf. Es hängt von ihrer Mächtigkeit und Größe ab, ob alle Inselbewohner und Urlauber aus der Süßwasserlinse mit Trinkwasser versorgt werden können.
Auf Langeoog reichen die Vorkommen aus. Während der Hauptsaison kann der tägliche Bedarf von mehr als 13.000 Menschen problemlos gedeckt werden.
Während der Hauptsaison kann der tägliche Bedarf von mehr als 13.000 Menschen problemlos gedeckt werden.
Auf Baltrum und Wangerooge ist dies nicht der Fall. Dort versorgt der OOWV die Inseln durch eine Leitung vom Festland aus mit Trinkwasser. Jedoch verfügen auch diese beiden Inseln über eigene Brunnen und Wasserwerke, die im Notfall die Eigenversorgung übernehmen können.
Während der Sommermonate, wenn besonders viel Wasser verbraucht wird, schrumpft die Süßwasserlinse etwas. Im Winter füllt sie sich durch Regen und rückläufige Verbräuche wieder auf. Dieses Zusammenspiel funktioniert seit Generationen. Die Mitarbeiter des Wasserwerks messen regelmäßig den Salzgehalt des Grundwassers. So verhindern sie, dass zu viel Süßwasser entnommen wird.
Zu den größten Gefahren für die Trinkwasserversorgung zählt die Verunreinigung der Brunnen durch eine Sturmflut. Deshalb ist der Schutz der Dünen von größter Bedeutung.
Der Beitrag des WDR wird voraussichtlich erst in einigen Monaten gesendet. Der OOWV ist auf Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge für die Trinkwasserversorgung zuständig. Auf Baltrum und Spiekeroog obliegt dem OOWV auch die Abwasserentsorgung.

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