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Ein Rückblick des Historischen Museums in Aurich

geschrieben von Stefan Zillich
Drei Veranstaltungen zum Verständnis der Historischen Entwicklung bietet das Museum in Aurich an. Drei Veranstaltungen zum Verständnis der Historischen Entwicklung bietet das Museum in Aurich an.

Aurich. (gms) Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Der 8. März 2018 steht für Frauenbildung, Frauenarbeit, Frauenpolitik und für 100 Jahre Frauenwahlrecht. Das Historische Museum Aurich macht sich – besonders in diesen Tagen – stark für die weibliche Geschichtsschreibung: „Was wollen wir erinnern? Was können wir dokumentieren? Was wollen wir sammeln?“

Das sind drei zentrale Anliegen. Dazu gibt es drei Veranstaltungen im Jahresprogramm des Historischen Museums Aurich und im Programm der 28. Auricher Frauenwochen. Start ist am Internationalen Frauentag, also am Donnerstag, dem 8. März, um 15 Uhr, mit einem Vortrag über Anna Maria von Ostfriesland und ihre Töchter. Ingrid Hennings, ehemalige Mitarbeiterin des Niedersächsischen Landesarchiv Standort Aurich, spricht über die prunkvollen Grabstätten in Bad Doberan, im Kloster Bühn und in Weißenfels bei Sachsen. Anschließend erinnert Museumsleiterin Brigitte Junge an Luise Schapp, eine der ersten Frauen im Auricher Stadtrat nach 1945. Der anschließende Rundgang durch die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt Spuren der Frauengeschichte im Museum. Dazu gehört das Kleid der Fürstin Eberhardine Sophie, die im Alter von 34 Jahren vor der Geburt ihres 14. Kindes verstarb und in Aurich beigesetzt wurde. Weiter geht es am Montag, dem 12. März, um 19 Uhr. Unter dem Titel „Auch wir wollen die Wahl haben!“ rollt die Historikerin Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel den langen Kampf der Frauen um dieses Recht auf. Am Ende des Ersten Weltkriegs, in den Wirren der Revolution, erklärte der Rat der Volksbeauftragten am 12. November 1918, dass fortan „alle Wahlen (…) nach dem gleichen, geheimen, direkten Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen“ sind. War hier mit einem Federstreich das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt worden? Eine spannende Frage, deren Beantwortung auch in die europäischen Nachbarländer blicken lässt.

Die dritte Veranstaltung ist das Erzählcafé am Mittwoch, dem 14. März, um 15 Uhr. „Politik braucht Frauen“ heißt das Förderprogramm, das die niedersächsische Landesregierung 2016 ins Leben rief. Frauen soll der Einstieg in die Kommunalpolitik erleichtert werden. Viele Frauen taten, manche tun sich auch heute schwer, einen eigenen Standpunkt zu politischen Themen zu finden und öffentlich zu verteidigen. Frauen berichten von ihren politischen Erfahrungen und Erinnerungen an ihre erste Wahl und an Politikerinnen, die Sie persönlich beeindruckt haben.

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