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Pepper, die Concierge mit den Kulleraugen

geschrieben von Stefan Zillich
Die kleine Roboterdame Pepper war auf dem Nordsee-Tourismustag 2018 zweifellos die Hauptattraktion. Die kleine Roboterdame Pepper war auf dem Nordsee-Tourismustag 2018 zweifellos die Hauptattraktion. Foto: Die Nordsee GmbH

HOUMERSIEL - 120 Touristiker aus der Region zwischen Ostfriesland und dem Cuxland sind für den Nordsee-Tourismustag ins Haus des Gastes nach Horumersiel gereist. „Innovation“ war das Thema der Veranstaltung, zu der die touristische Dachmarketingorganisation „Die Nordsee GmbH“ und der Tourismusverband Nordsee e.V. jedes Jahr einladen.

Die Hauptaufmerksamkeit der Gäste galt am Dienstag, 30. Januar, ganz klar einer Frau: Pepper, die 1,20 Meter hohe Roboterdame mit den großen Kulleraugen. Mit angsteinflößenden Gestalten, wie etwa dem Terminator aus der gleichnamigen Filmreihe, hat Pepper nichts zu tun. Das verdeutlichte Tim Schuster, Geschäftsführer von Humanizing Technologies, der Pepper mitgebracht hatte. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dimitrios Prodromou hatten sie den niedlichen Roboter des japanischen Herstellers Softbank Robotics für den deutschen Markt angepasst.
Pepper ist ein Service-Roboter, der zum Beispiel als Concierge dienen kann, Besuchern in mehreren Sprachen wiederkehrende Fragen beantwortet oder einfach nur die Kinder unterhält, wenn Mama und Papa am Ticket-Schalter Schlange stehen. Schuster sieht Pepper in Zukunft vor allem in Tourist-Informationen, wo sie ihren menschlichen Kollegen Service-Tätigkeiten abnimmt, damit diese Zeit für umfangreichere Aufgaben gewinnen.

Schusters Vortrag gingen Präsentationen von Dr. Michael Schuricht, Innovationsmanager bei der JadeBay GmbH, und Alexander Peter, Geschäftsführer der PhantoMinds GmbH, voran. Schuricht stellte dar, dass mit Innovationen nicht nur die ganz großen Neuerungen gemeint sind, sondern auch kleine Umstellungen in Unternehmen bereits dazugehören können. Was alle Innovationen gemein haben: Sie sind nichts für die Schublade. Sie müssen beim Kunden am Markt ankommen. Wo es in der Weser-Ems-Region im Vergleich zu anderen deutschen Regionen noch hakt: Die ganz großen Innovationen aus eigener Hand fehlen. Hier wird lieber klein eingekauft, statt groß selbst entwickelt. Zu großes Risiko, hohe Kosten und fehlendes Personal sind laut einer Statistik des Zentrums für Europäische Wirtschaftsförderung die größten Innovationshemmnisse bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in Deutschland. Zumindest beim Risiko kann Alexander Peter helfen.

Die Grundidee hinter seiner Crowdsourcing-Plattform „PhantoMinds“: Viele Menschen wissen mehr. Auf der Plattform können Unternehmen ihre Herausforderungen schildern. Die Schwarmintelligenz der Community findet dann Lösungen. Hat das Unternehmen erst einmal einen Vorschlag in Angriff genommen, kann die Community mitteilen, was sie davon hält. Die Plattform ist Ideengeber und Testkunde in einem. Für die Nordsee-Region hat Alexander Peter gleich mehrere konkrete Ideen: Tante-Emma-Läden, in denen Kunden alle Produkte unverpackt kaufen können, würden zum Umweltbewusstsein des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer passen. Ähnliches gelte für Foodsharing: Urlauber würden ihr Essen, das sie während ihrer Reise an die Nordsee nicht aufgebraucht haben, anderen überlassen. Oder andersherum. Eine dritte Idee: Carsharing. Tagestouristen fällt es bisher schwer, ohne ein eigenes Auto den vollen Umfang der Urlaubsregion zu erleben. Autos, die sie an dem einen Platz finden und an dem anderen wieder parken könnten, würden da helfen. Dieselbe Idee ist für Fahrräder und E-Bikes denkbar. Im Anschluss an den Nordsee-Tourismustag folgte die Auftaktveranstaltung zur „Initiierung eines Kooperationsnetzwerkes der Zukunft am Beispiel der Urlaubsregion niedersächsische Nordsee“. Dazu hatte der Tourismusverband Nordsee e.V. eingeladen.

 

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